
Wenn ich mit dem Dolmetschen beginne, lege ich meine Überzeugungen und Vorlieben beiseite und richte mich so gut wie möglich nach denen der Person, für die ich dolmetsche. Ich tue mein Bestes, um Emotionen zu vermitteln, ohne mich von ihnen mitreißen zu lassen. Nach einem Dolmetschdienst führe ich bewusst eine "Gehirnwäsche" der gesammelten Eindrücke durch, um sicherzustellen, dass ich meiner Schweigepflicht problemlos nachkommen kann und nicht dauerhaft von unangenehmen Erfahrungen betroffen bin, für die ich gedolmetscht habe.
Ich bin seit 2014 als Dolmetscherin tätig und arbeite für Justiz, IND und Notariate. Da ich Verwandte in der Schweiz, England, Rumänien und Bolivien habe, musste ich mein ganzes Leben damit verbringen, zwischen Familienmitgliedern zu dolmetschen, die die Sprache des jeweils anderen nicht verstanden. Außerdem durfte ich gelegentlich für Institutionen dolmetschen, zum Beispiel für die rumänische Botschaft in der Schweiz und die CBS in Den Haag. So hatte ich schon viel Erfahrung, bevor ich das Dolmetschen zu meinem Beruf machte.
Geboren in Neuchâtel, Schweiz, am 18. März 1947. Zwei Muttersprachen: Französisch und Englisch. Zwei erworbene Sprachen auf fast muttersprachlichem Niveau: Rumänisch und Niederländisch.
Master an der Universität Neuchâtel (CH), Diplom in Bibliotheksmanagement in Lyon (F), Diplome für die Eintragung in das Register der Dolmetscher und Übersetzer (Rbtv) bei der Asociație voor Praktijkexamen und bei der KTV.